Warnsignale des Körpers

Körpersprache

Der Körper ist wohl ein Wunderwerk. Dieser zeigt uns wie eine Betriebsanleitung, wie es um Gesundheit, Wohlbefinden und Lebensglück steht. Vorausgesetzt wir hören regelmäßig in uns rein, ob unser Körper uns was mitteilen möchte. Dafür müssen wir keine Profis sein.

Die ersten kleinen Anzeichen

Wir alle kennen das, die kleinen unspektakulären (Warn-)Signale unseres Körpers. Magenschmerzen, seit der Beförderung zum Abteilungsleiter. Auch die wiederholten Kopfschmerzattacken, die unsere Konzentration und Wohlbefinden beeinflussen. Ebenso mancher Hautausschlag, Dauerhusten oder Rückenschmerz möchte zeigen, dass etwas in uns Aufmerksamkeit braucht.

Fehlende Balance

Nach dem Doc-Check atmen wir oft auf, da keine gravierende Krankheit hinter den Symptomen wie Kopfweh, Störungen im Schlaf, Magenkneifen, oder durchgehenden Schnupfen versteckt.

Vielmehr sind ebendiese Beschwerden oftmals Ausdruck, dass sich Körper, Geist und Seele nicht im Gleichgewicht befinden. Anders formuliert: Dass dauerhafter Stress, seelische Belastungen, dauerhafte Überforderungen oder fehlende Ruhephasen unser Wohlbefinden unterdrücken.

Stress und Gesundheit

Wir wissen doch alle, dass Stress unsere Gesundheit stark beeinflusst. Manche Menschen kommen mit dem Stress klar und „brauchen“ diesen, während andere sich von ihm erdrückt und belastet fühlen.

Ob Dauerstreit mit den Nachbarn, Trennung vom Partner oder Überforderung im Alltag und Beruf, alles ist eine Form von Stress.

Belastet und krank

Zu starke körperliche oder seelische Belastungen schwächen unsere Abwehrkräfte, was häufig zu Atemwegsinfektionen führt. Im Schnitt werden Erwachsene ca zweimal im Jahr von einer Erkältung erwischt. Gestresste und belastete Personen haben oft das Gefühl, den ganzen langen Winter gar nicht mehr richtig fit zu werden.

Spätestens, wenn die Erkältungen anhalten, sollten wir zum Doc gehen, und die (Warn-)Signale unseres Körpers nicht mehr länger zu ignorieren. Auch wenn es dazu gehört, unsere Lebensgewohnheiten zu überdenken und etwas Tempo aus unserem Lebensstil zu nehmen.

Die Haut als Spiegel unserer Seele

Es ist auch gut möglich, dass die Haut auf Stress oder Trauer aufmerksam macht. Sätze wie „es geht unter meine Haut“ oder „ich könnte aus meiner Haut fahren“ zeigen, wie eng Haut und Seele miteinander verbunden sind. Es ist nicht ungewöhnlich, dass psychischer Stress die Ursache für Schönheitsfehler ist. Es gibt auch Zusammenhänge zwischen einigen Hautkrankheiten und dem seelischen Gleichgewicht. Ein typisches Beispiel ist die Neurodermitis, die durch emotionalen Stress verschlimmert werden kann. Neurodermitis und Juckreiz können zunehmen, wenn die Seele leidet.

Hauterkrankungen und Psyche

Umgekehrt gilt auch: Ausgeprägte, sichtbare und schmerzhafte Hauterkrankungen können die Psyche stark beeinträchtigen. Aus diesem Grund werden heute viele Hauterkrankungen ganzheitlich behandelt. Geeignete Behandlungskonzepte setzen unter anderem voraus, dass nicht nur die kranke Haut Medikamente benötigt, sondern auch die rissige Seele Hilfe benötigt.

Gesunde Haut bei Ausgeglichenheit

Unsere Haut ist unser größtes Organ, wie eine Landkarte zeigt es uns, wie es uns psychisch und seelisch geht. Wenn uns ein Mensch anstrahlt, so liegt es daran, das unsere Haut auch Lebensfreude und innere Zufriedenheit widerspiegelt. Wenn ein Mensch „vor Glück strahlt“ oder sich „rundum wohl in seiner Haut fühlt“, deutet alles darauf hin, das seine Welt in Ordnung ist.

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