Speichern Sie Stammzellen aus der Nabelschnur - warum das Sinn macht

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Heute ist es möglich, sich um die zukünftige Gesundheit Ihres Kindes zu kümmern, indem Stammzellen aus der Nabelschnur bei der Geburt gespeichert werden. Denn gespeicherte Stammzellen können Ihrem Kind bei späteren Krankheiten das Leben retten. Um diese einmalige Gelegenheit zu nutzen, sollten sich Eltern und Großeltern vor der Geburt mit dem Thema Stammzellen befassen: Wollen wir unserem Kind oder Enkel diese besondere Gesundheitsversorgung bieten?

Was sind Stammzellen?

Stammzellen sind der Grundbaustein des Lebens: Stammzellen produzieren mehr als 200 verschiedene Zelltypen wie Blut-, Muskel- oder Nervenzellen. Die erste Stammzelle des Menschen ist übrigens die befruchtete Eizelle. Nach der Geburt erneuern Stammzellen unsere abgenutzten Zellen und Gewebe. Darüber hinaus kontrollieren sie die Regeneration und Reparatur von Wunden, Knochenbrüchen oder anderen Körperschäden ein Leben lang bei Verletzungen und Krankheiten.

Im Laufe des Lebens nimmt jedoch die Anzahl der Stammzellen ab oder ihre Qualität nimmt ab – dies ist einer der Gründe, warum der Alterungsprozess irgendwann durch Falten oder graues Haar sichtbar wird. Der Mensch ist auch viel anfälliger für Krankheiten als in jüngeren Jahren.

Stammzellen aus der Nabelschnur

Eine spezielle Quelle für Stammzellen befindet sich in der Nabelschnur. Die darin enthaltenen Zellen sind besonders jung und leistungsfähig, sie vermehren sich schnell und ihr Genom ist frei von Umweltschäden. Je jünger Stammzellen sind, desto besser können sie Reparaturmechanismen in unserem Körper unterstützen. Knochenbrüche oder Wunden heilen bei Kindern viel schneller als bei älteren Menschen. Deshalb haben insbesondere die sehr jungen Stammzellen aus der Nabelschnur ein großes Potenzial und können bei der späteren Behandlung von Krankheiten lebensrettend sein.

Es ist am besten, während der Geburt Nabelschnurblut zu nehmen

Eltern können ein Stammzelldepot einrichten, um ihrem Kind die Möglichkeit zu geben, später im Leben bei bestimmten Krankheiten auf die Behandlung mit eigenen Stammzellen zurückzugreifen. Dazu werden die Zellen zum frühestmöglichen Zeitpunkt unmittelbar nach der Geburt gesichert und langfristig gelagert.

Die Entnahme von Nabelschnurblut ist für Mutter und Kind einfach und sicher. Nachdem die Nabelschnur entfernt wurde, wird die Nabelschnur punktiert, um stammzellreiches Blut aus der Plazenta und der Nabelschnur zu sammeln.

Wie finde ich die richtige Klinik?

Eine ordnungsgemäße Entnahme von Nabelschnurblut ist nicht in jedem Krankenhaus in Deutschland möglich. Daher spielt die Wahl des geeigneten Entbindungsheims auch für werdende Eltern eine wichtige Rolle, die ein Stammzelldepot für ihr Kind einrichten möchten. Vita 34 verfügt über ein stetig wachsendes Netzwerk von derzeit mehr als 600 Entbindungskliniken, in denen während der Geburt Nabelschnurblut und Nabelschnurgewebe gesammelt werden können. Mit dem Klinikfinder können Sie leicht eine geeignete Klinik in Ihrer Nähe finden.

Erfolgreiche Therapien, Studien und Heilungsversuche

Stammzellenreiches Nabelschnurblut wird bereits erfolgreich als Arzneimittel bei der Behandlung von Krankheiten, bei Therapien oder bei Heilungsversuchen eingesetzt. Nabelschnurblut oder Zellen aus Nabelschnurblut wurden bereits in über 80 Indikationen verwendet.

Mögliche Anwendungen für Stammzellen aus Nabelschnurblut:

  • Regeneration der Blutbildung
  • Neurologische Schädigung (z. B. frühe Hirnschädigung)
  • Stoffwechselerkrankungen und Immundefekte (z. B. Gebrechlichkeit, Typ-1-Diabetes mellitus)
  • Autoimmunerkrankungen (z. B. Amyotrophe Lateralsklerose (ALS), rheumatoide Arthritis)
  • Degenerative Gewebeerkrankungen (z. B. Arthrose)

Lagern Sie Stammzellen aus der Nabelschnur

Wenn Sie das Potenzial von Stammzellen aus der Nabelschnur für Ihr eigenes Kind nutzen möchten, können Sie Nabelschnurblut nach der Einnahme speichern. Auf diese Weise werden die Stammzellen für die medizinische Versorgung des Kindes aufbewahrt.

Das Halten von Nabelschnurblut ist eine langfristige Investition. Die Stammzellen können bis zu 50 Jahre und länger gelagert werden. Die Anbieter von Nabelschnurblutbanken haben daher eine besondere Verantwortung: Schließlich müssen die gelagerten Zellen in 50 Jahren noch betriebsbereit und verfügbar sein. Viele Eltern fragen sich: Wie kann das funktionieren? Und wer garantiert uns, dass das Unternehmen so lange hält? In diesem Fall bieten große und erfahrene Nabelschnurblutbanken wie Vita 34 eine spezielle Insolvenzversicherung an.

Dies schützt das Blut während der gesamten Lagerzeit vor Unternehmensinsolvenzen. Darüber hinaus muss Vita 34 in der Lage sein, das Nabelschnurblut im Falle einer Anwendung sicher und schnell zum jeweiligen Krankenhaus zu transportieren – manchmal manchmal weltweit: Vita 34 hat bereits erfolgreich Präparate aus Deutschland an Patienten in Australien, den USA und Spanien geliefert oder Georgia.

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