Superheilmittel Vitamin C

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Vitamin C, auch Ascorbinsäure genannt, ist an vielen Prozessen im menschlichen Körper beteiligt und erfüllt dort wichtige Aufgaben. Der Bedarf an Vitamin C soll im Allgemeinen nur 100 mg betragen, was sehr wenig ist. Wenn Sie sich jedoch gesund mit viel Obst und Gemüse ernähren, erreichen Sie automatisch höhere Werte.

Die Aufgaben von Vitamin C

  • Vitamin C ist ein wichtiges Antioxidans: Es fängt freie Radikale im Blut, im Gehirn, in den Körperzellen und direkt im Zellkern ein und macht sie unschädlich.
  • Vitamin C ist ein Gefäßschutz: Es wirkt vorbeugend bei allen mit Arteriosklerose verbundenen Erkrankungen (Bluthochdruck, Angina Pectoris, Herzinfarkt, Schlaganfall, Herzinfarkt), da es das Blut dünn hält und somit den Blutfluss normalisiert. Außerdem werden die Arterieninnenwände glatt gehalten, so dass sich dort kein Cholesterin oder andere Substanzen ansammeln können.
  • Vitamin C stärkt das Bindegewebe: Es schweißt Eiweiß und andere Substanzen an Kollagenfasern und stärkt so das Bindegewebe. Kollagen sorgt für die Elastizität von Haut, Bändern, Sehnen und Blutgefäßen sowie für die Festigkeit von Zähnen und Knochen. Narbengewebe besteht ebenfalls aus Kollagen, weshalb Vitamin C für die Wundheilung so wichtig ist.
  • Vitamin C verbessert die Kalzium- und Eisenaufnahme: Kalzium und Eisen werden in Verbindung mit Vitamin C besser aufgenommen. Das in der Milz und den Darmwänden gespeicherte Eisen wird durch Vitamin C in die Blutbahn zurückgeführt, wo es zum Sauerstofftransport und zur Stärkung des Immunsystems verwendet werden kann.
  • Vitamin C reguliert die Hormonfreisetzung und ermöglicht die Freisetzung von Hormonen wie Sexualhormonen, Schilddrüsenhormonen, Stresshormonen und Wachstumshormonen
  • Vitamin C entgiftet: Es aktiviert die Leberenzyme, die für den Abbau von Toxinen verantwortlich sind. Dadurch können Toxine wie Cyanid, Formaldehyd und Acetaldehyd, Nitrosamine und Nikotin unschädlich gemacht werden.
  • … und vieles mehr Darüber hinaus regt es die Fettverbrennung in den Muskeln an, steigert die Reaktionsbereitschaft, die Konzentration, die Entspannung, schafft eine positive Stimmung und vieles mehr …

Vitamin C Quellen

Da der menschliche Organismus Vitamin C nicht wie Pflanzen und Tiere selbst produzieren kann (außer Schimpansen und Meerschweinchen), muss es über die Nahrung aufgenommen werden. Die besten Quellen für Vitamin C sind frisches Obst und Gemüse:

Obst:

  • Acerolabeeren
  • Gojibeere
  • Hagebutten
  • Sanddornbeeren
  • Schwarze Johannisbeeren
  • Orangen
  • Zitronen
  • Grapefruit
  • Kiwi
  • Mango
  • Papaya
  • Ananas

Gemüse:

  • Petersilie
  • Brunnenkresse
  • Luzerner Sprossen (Luzerne)
  • Grünkohl
  • Rosenkohl
  • Blumenkohl
  • Brokkoli
  • Paprika, gelb
  • rohes Sauerkraut
  • grüne Erbsen und Bohnen
  • Kartoffeln

Der Körper profitiert am meisten vom Vitamin C-Gehalt dieser Lebensmittel, wenn sie roh und so frisch wie möglich verzehrt werden, da sowohl bei der Lagerung als auch beim Erhitzen erhebliche Mengen an Vitamin C verloren gehen.

Natürliches Vitamin C

In Obst und Gemüse ist Vitamin C an Mineralien und an die Bioflavonoide Hesperidin und Rutin gebunden, die auch als natürliche Säurepuffer wirken und das Vitamin trotz seines hohen Säuregehalts sehr gut verträglich machen. Zusätzlich erhöhen sie die Vitamin C-Aufnahme im Körper um das Zwanzigfache. Je reifer die Pflanze, desto mehr Vitamin C enthält sie.

Vitamin C als Nahrungsergänzungsmittel

Für Menschen, die zu wenig Obst und Gemüse zu sich nehmen, oder für Menschen, denen es bereits an Nährstoffen mangelt, kann es sinnvoll sein, Vitamin C in natürlicher Form als Nahrungsergänzungsmittel zuzusetzen, zum Beispiel als Vitamin-Taler aus Acerola-Kirsche oder als Meersalz Sanddornsaft, die beide sehr reich an diesem äußerst wichtigen Vitamin sind. Sauerkrautsaft enthält außerdem viel Vitamin C sowie das für das Zentralnervensystem wichtige Acetylcholin. Vitamin C-Kapseln natürlichen Ursprungs sind auch eine gute Quelle für Vitamin C.

Synthetisches Vitamin C

Die synthetisch hergestellte Ascorbinsäure sollte möglichst vermieden werden, da das Vitamin C in dieser Form isoliert in den Körper gelangt – ohne seine natürliche Kombination und ohne natürliche Information. Darüber hinaus wirkt diese Säure äußerst aggressiv auf die empfindlichen Schleimhäute entlang des Verdauungssystems.

Um die Säure zu puffern, muss der Körper seine eigenen Mineralien bereitstellen, was langfristig zu einer Demineralisierung führen kann.

Wenn das Vitamin C nun als chemisches Präparat verwendet wird, sollte unbedingt darauf geachtet werden, dass es in gepufferter Form, beispielsweise als Calcium- oder Natriumascorbat, oder als Kapsel, die sich nur im Dünndarm auflöst, eingenommen wird. Die Einnahme kleiner Mengen ist ebenfalls wichtig, da der Körper dieses Vitamin nicht speichern kann und überschüssigen Urin ausspült.

Vitamin C-Mangel

Ein Mangel an Vitamin C wirkt sich negativ auf den gesamten Körper aus. Symptome eines Vitamin C-Mangels können sein:

  • Blutungen aus Haut und Schleimhäuten
  • Zahnfleischbluten
  • raue, braune, schuppige und trockene Haut
  • erhöhte Anfälligkeit für Infektionen
  • schlechte Wundheilung
  • Zähne verlieren
  • Gelenk- und Gliederschmerzen
  • Schwäche und Müdigkeit
  • Leistungseinbußen
  • Depressionen
  • Chronische Lungenschädigung durch zu hohe freie Radikale und damit dauerhafte Störung des Sauerstoffaustausches

Überdosierung von Vitamin C

Da Vitamin C wasserlöslich ist und in der Regel ein Überschuss im Urin ausgeschieden wird, sind Überdosierungen selten. Verbraucht der Körper sehr viel Vitamin C, wie es in der Werbung oft empfohlen wird, sind die Ausscheidungsorgane überfordert. Das Ergebnis sind Symptome wie Übelkeit, Bauchkrämpfe und Durchfall.

Eine Überdosierung kann auch zu Nierensteinen führen, die jedoch normalerweise bei Patienten mit bestehenden Nierenproblemen oder einer Gichtneigung auftreten.

Wenn Vitamin C in natürlicher Form über Obst und Gemüse oder als Nahrungsergänzungsmittel natürlichen Ursprungs zugeführt wird, ist eine Überdosierung kaum möglich.

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