Darmkrebs

darm

Die Funktion des Darms

Die volle Länge des menschlichen Darms beträgt in etwa vier Meter. Unterteilt wird dieser in Dünndarm, Dickdarm und Enddarm. Der an den Magen anschließende und zwei bis drei Meter lange Dünndarm zersetzt die zerkaute Nahrung und nimmt die verfügbaren Nährstoffe auf. Der etwa eineinhalb Meter lange Dickdarm, auch Kolon genannt, transportiert die nichtverwertbaren Bestandteile der aufgenommenen Nahrung und bewirkt durch Wasser-Wideraufnahme die Eindickung des Stuhls. Dieser wird in den Enddarm, oder Rektum, weiterbefördert, wo der Schließmuskel (Sphinkter) eine willkürliche Abführung verhindert.

Wie entsteht Darmkrebs?

Der Darm ist mit einer Schleim-Haut Schicht ausgestattet, welche Stuhl mittels gerichteter Muskel-Zusammendehnung voran bewegt. Die Zellen, welche die Schleimhaut ausmachen, erneuern sich sehr schnell. Der Krebs setzt an eben diesen Schleimhautzellen an, welche auch im gesunden Darm eine hohe Teilbereitschaft besitzen. Im Fall des Krebses kommt es aber zu einer unverhältnismäßig hohen Beschleunigung der Zellteilung.

Im Anfangsstadium bildet sich ein sogenanntes Adenom (Polyp). Darunter versteht man eine pilzartige, noch gutartige Wucherung im Darminneren. Die Transformation vom gutartigen Polypen zum bösartigen Karzinom dauert circa sieben Jahre. Wird dieses rechtzeitig erkannt, kann die Krebs-Reifung frühzeitig gestoppt werden. Generell kann es in jedem Darmabschnitt zur Ausbildung von Krebs kommen. In der Regel sind davon aber nur Dickdarm und Enddarm betroffen.

Ursachen

In der Medizin werden zahlreiche Risikofaktoren beschrieben, welche die Ausbildung von Darmkrebs verursachen und begünstigen. Gängige Risikofaktoren sind:

Übergewicht, fettreiche Ernährung, rotes Fleisch, Rauchen, Diabetes, erhöhte Leberwerte und Darmerkrankungen. Aber auch genetische Prädisposition kann als Risikofaktor gelten.

Da meist ältere Menschen von Darmkrebs betroffen sind, wird bei unter 40-Jährigen grundsätzlich von einer erblichen Veranlagung ausgegangen. Darunter fallen zum Beispiel: familiäre adenomatöse Polyposis oder hereditäres nichtpolypöses Kolonkarzinom.

Symptome

Meist treten merkliche Beschwerden erst bei fortgeschrittenem Stadium auf. Symptome äußern sich unter anderem in veränderten Stuhlgewohnheiten. Hierbei kommt es zu vermehrtem Stuhlgang sowie Wechsel zwischen Durchfall und Verstopfung (letzteres tritt erst in fortgeschrittenem Stadium auf). Anämie (Blutarmut) stellt ein weiteres Symptom dar. Man kann daher oft auch Blutrückstände im Stuhl erkennen. Weitere Symptome sind Blähungen, Darmkrämpfe, häufige Übelkeit und ein selbst bei geringer Nahrungsaufnahme auftretendes Völlegefühl.

Diagnose und Behandlung

Da sich der Darmkrebs über mehrere Jahre entwickelt, ist die Früherkennung auschlaggebend. Die Behandlung ist davon abhängig, welchen Darmabschnitt der Tumor befallen hat und wie weit bereits eine Ausbreitung zu den Organen erfolgt ist.

Bei aufgrund entsprechender Symptome geschöpftem Verdacht auf sich im Darm herausbildenden Polypen oder Karzinomen, wird eine Darmspiegelung (Koloskopie) durchgeführt. Hierfür wird ein röhrenförmiges, bewegliches Instrument (Endoskop) in den Darmtrakt eingeführt. Mit dem Endoskop kann der Darm auf Tumorbildungen untersucht werden. Es können aber auch bereits Polypen entfernt werden.

Abhängig vom Stadium der Polypen und bei ausgereiften Karzinomen, ist eine endoskopische Entfernung nicht mehr möglich und die Behandlung muss mittels einer Chemotherapie erfolgen.

Vorbeugemaßnahmen

Ärzte empfehlen nach dem fünfundvierzig bis fünzigsten Lebensjahr eine vorsorgliche Darmspiegelung durchrühren zu lassen, da ab diesem Alter die Wahrscheinlichkeit der Polypen-Bildung im Darmtrakt besonders hoch ist. Weitere Vorbeugemaßnahmen bestehen in einer fettarmen ballaststoffreichen Ernährung, regelmäßiger Bewegung, reduziertem Alkoholkonsum und überschaubaren Konsum von tierischen Fetten und Fleisch.

Für die optimale Zellversorgung und Entzündungshemmer empfiehlt es sich, tägl. 5 Tropfen von einem reinen und mizellierten CBD-Öl (5%) zu sich zu nehmen. Gut bewährt hat sich das CBD-Öl vom Vitana X, mit einer 100% Bioverfügbarkeit, 5%, natürlich 100% rein, sowie einzigartig mizelliert (d.h. Wasserlöslich, nicht ölig).

Leave a Reply

Your email address will not be published. Required fields are marked *