Johanniskraut - die natürliche Hilfe bei Stimmungsschwankungen

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Immer mehr Menschen fühlen sich den hohen Anforderungen ihres Berufs- und Familienlebens nicht mehr gewachsen. Nervosität, Konzentrationsschwierigkeiten, Erschöpfung oder Ungleichgewicht sind mögliche Reaktionen des Körpers. Wenn diese Störungen nicht behandelt oder die Ursachen nicht beseitigt werden, reagieren viele Menschen mit depressiven Stimmungen oder psycho-vegetativen Störungen bis hin zu Depressionen. Psychovegetative Störungen sind psychische körperliche Beschwerden, die nicht auf organischen Krankheiten beruhen.

Mögliche Ursachen für Störungen

Es gibt eine Reihe möglicher Auslöser für Verstimmungen, wie z.B.

  • hormonelle Veränderungen
  • zwischenmenschliche Probleme
  • Lichtmangel in den Wintermonaten
  • steigende Lebensanforderungen
  • Reizüberflutung
  • körperliche Erkrankungen

Johanniskraut: Wirkung

Johanniskraut kann bei leichten Stimmungsstörungen helfen. Johanniskraut wirkt stimmungsaufhellend – starke Nervenreize wie Angst, Panik oder Nervosität werden wirksam abgeschirmt. Der Vorteil gegenüber vielen anderen Medikamenten: Johanniskraut kann nicht süchtig machen und wird sehr gut vertragen.

Medikamente aus dieser Pflanze sind sehr wichtig bei der Behandlung von Depressionen. Der Extrakt wirkt mindestens so gut wie synthetische Mittel bei leichten und mittelschweren Formen der Depression. Die Patienten sprechen genauso gut auf Johanniskraut und doppelt so gut auf Placebos (Scheinmedikamente) an. Es macht Sie ruhiger, entspannter und widerstandsfähiger gegen Alltagsstress.

Nebenwirkungen von Johanniskraut

Die volle Wirksamkeit dieses Arzneimittels beginnt erst nach etwa zwei Wochen. Ein möglicher unerwünschter Effekt ist eine erhöhte Empfindlichkeit der Haut gegenüber der Sonne. Insbesondere Menschen mit heller Haut sollten sich bei der Einnahme von Johanniskraut nicht zu lange der Sonne aussetzen, da Sonnenbrände schneller auftreten können.

Es wird erwartet, dass bestimmte Medikamente, wie Digoxin enthaltende Herzmedikamente, einige Antidepressiva, Antikoagulanzien oder ein Medikament, das die Abstoßung nach Organtransplantationen unterdrückt, bei der Einnahme von Johanniskraut nachteilige Auswirkungen haben.

Besprechen Sie am besten mit Ihrem Arzt, ob die Einnahme von Johanniskraut für Sie geeignet ist.

Was können Sie noch tun? 8 Tipps!

Andere Möglichkeiten zur Minderung und Verhinderung von Störungen sind:

  • Lernen Sie sich zu differenzieren.
  • Finden Sie die Ursachen für die Verstimmung in Ihrem Leben heraus.
  • Üben Sie Entspannungstechniken, zum Beispiel in Anti-Stress-Seminaren.
  • Setzen Sie Prioritäten in Ihrem Leben.
  • Bitten Sie um Hilfe, wenn Sie nicht weiterkommen.
  • Der Stimmungsverstärker Serotonin ist in kohlenhydratreichen Lebensmitteln wie Nudeln, Bohnen, Kartoffeln, Bananen oder in Süßigkeiten, insbesondere Schokolade, enthalten.
  • Verwenden Sie jeden Sonnenstrahl für einen Spaziergang. Ernähren Sie sich gesund mit viel Obst und Gemüse.

Was ist im Falle einer Störung zu beachten?

Bei Depressionen, die beispielsweise über einen längeren Zeitraum hinausgehen oder den Verdacht auf eine psychische Erkrankung haben, sollte immer ein Arzt konsultiert werden. Patienten mit Schlafstörungen, Angstzuständen oder körperlichen Symptomen sollten ebenfalls ihren Arzt aufsuchen.

Johanniskraut gegen Winterdepression

Im Herbst und Winter verzögert der Lichtmangel den Abbau des Hormons Melatonin. Das Ergebnis: Wir fühlen uns müde und haben auch tagsüber keinen Antrieb. Darüber hinaus produziert der Mangel an Sonnenlicht nicht genug des Stimmungsverstärkers Serotonin. Depressive Symptome, die regelmäßig im Herbst oder Winter auftreten, werden als saisonale Depression (SAD) oder Winterdepression bezeichnet. Melancholie, Traurigkeit, Leere, Angst sind die typischen Anzeichen einer Depression.

Wenn es auch Müdigkeit, Heißhunger auf Süßigkeiten, Müdigkeit und Gewichtszunahme gibt, deutet dies auf eine SAD hin, die in den Herbstmonaten beginnt und im Frühjahr endet. Tröstlich für viele Betroffene: Die depressiven Symptome klingen spätestens im Frühsommer ab. Es muss klar von einer echten Depression unterschieden werden, die unabhängig von der Jahreszeit ist und normalerweise mit Appetitlosigkeit, Gewichtsverlust und Schlafstörungen verbunden ist. In schweren Fällen ist eine fachärztliche Versorgung unbedingt erforderlich.

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